Sattmacher

Zu deiner Traumfigur gehört mehr als nur regelmäßige Bewegung; eine kalorienarme Ernährung spielt beim Abnehmen eine mindestens genauso wichtige Rolle. Vielleicht bist du dem folgenden Dilemma schon mal begegnet: Du hast super viel Obst und Gemüse eingekauft, also zweifellos gesunde Lebensmittel. Doch dann ist dein gesamter Einkauf innerhalb weniger Tage aufgebraucht, weil du einfach nicht satt wirst. Du bist von Heißhungerattacken geplagt und greifst verzweifelt nach der letzten Tiefkühlpizza, die sich in den Tiefen deines Gefrierfachs versteckt. Zum Abnehmen suboptimal! Wie du abnehmen kannst, ohne diesen tückischen Fressattacken zum Opfer zu fallen? Sogenannte Sattmacher sind die Antwort. Wie der Name schon vermuten lässt, stillen Lebensmittel dieser Klassifizierung deinen Heißhunger und sorgen dafür, dass du lange satt bleibst. Gleichzeitig sind sie gesund und fördern die ehrenhafte Mission “Traumfigur 2020”. Wie kalorienarme Sattmacher - und damit meinen wir nicht nur Gemüse - das schaffen und welche Lebensmittel unter diese Kategorie fallen, erfährst du hier.

Lässt sich das Sättigungsgefühl austricksen?

Eine gute Nachricht zuerst: Sowohl Hunger- als auch Sättigungsgefühl lassen sich durch die richtige Ernährung gezielt steuern. Doch wie entsteht das allseits bekannte Gefühl der Sättigung eigentlich? Wie du dir vorstellen kannst, dehnt sich unser Magen im Laufe der Nahrungsaufnahme immer weiter aus. Durch diese Dehnung werden an der Magenwand Hormone ausgeschüttet. Diese übermitteln unserem Gehirn eine Nachricht, die es bei besonders leckeren Speisen überhaupt nicht hören will: Stop, ich bin voll! Diese Reizübertragung dauert allerdings bis zu zwanzig Minuten, was bekannterweise durch Teilnehmende bei Wettessen ausgenutzt wird, die sich alles andere als kalorienarm ernähren. Diese stopfen sich nämlich genau in diesen zwanzig Minuten voll und tricksen ihr Gehirn dadurch gewissermaßen aus - zu Lasten ihrer Gesundheit. Sowohl Hunger als auch das Gefühl satt zu sein werden darüber hinaus vom Blutzuckerspiegel beeinflusst. Ist dieser besonders niedrig, verspüren wir Hunger. Mit steigendem Blutzuckerspiegel macht sich hingegen ein Sättigungsgefühl breit. Wie lange wir dann allerdings satt sind, hängt von der Steigung des Blutzuckerspiegels ab. Hast du schon mal viele Süßigkeiten in einem kurzen Zeitraum zu dir genommen? Du musst jetzt nichts sagen, wir kennen die Antwort sowieso. Durch die Aufnahme einer solch großen Zuckermenge steigt der Blutzuckerspiegel rasant an, wodurch wir uns satt fühlen. Wie wir alle wissen, hält dieses Sättigungsgefühl jedoch nie lange an. Genau aus diesem Grund sind Süßigkeiten auch keine Lebensmittel, die lange satt machen. Letztere sorgen nämlich für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, obwohl sie weitaus weniger Kalorien enthalten als Süßkram.

Was macht die Sattmacher aus?

Erinnert ihr euch noch daran, dass das Sättigungsgefühl unter anderem durch die Dehnung unseres Magens ausgelöst wird? Eine logische Folgerung daraus ist, dass hochvolumige Lebensmittel die Sättigung schneller herbeiführen als solche mit geringem Volumen. Wenn sättigende Lebensmittel dann noch relativ viele Kalorien enthalten und wertvolle Nährstoffe beinhalten - Jackpot. Leider ist genau dieser Punkt die Krux an vielen hochvolumigen Lebensmitteln wie zum Beispiel Salat. Dieser füllt zwar schnell und macht satt, weshalb er das go-to Essen für Millionen von abnehmwilligen Menschen ist. Jedoch sind Salat und Gemüse wie Tomaten oder Gurken nur bedingt als Vitamin- und schon gar nicht als Energielieferanten geeignet, da sie nur sehr wenige Kalorien enthalten. Viel besser eignen sich Lebensmittel mit hohem Eiweiß- und Ballaststoffgehalt. Denk mal darüber nach: Was wird wohl eher ein Sattmacher sein, also sowohl mehr als auch länger satt machen - 100 Gramm Eisbergsalat oder 100 Gramm Kidneybohnen?

Ballaststoffe sind eine wahre Wunderwaffe zum Abnehmen, da sie sich im Magen ausdehnen und so ein schnelles Sättigungsgefühl herbeiführen. Darüber hinaus sind sie hervorragende Vitamin- und Mineralstoffquellen und beinhalten wichtige Vitamine. Auch eiweißhaltige Nahrungsmittel verdienen die Klassifizierung als Sattmacher. Lebensmittel mit hohem Proteingehalt sind, abgesehen von Molkeprodukten, relativ fettarm. Dadurch beinhalten sie vergleichsweise wenig Kalorien und eignen sich deshalb zum Abnehmen. Darüber hinaus sind diese Nahrungsmittel für deinen Körper schwer zu verarbeiten, weshalb sie nicht nur Sattmacher, sondern wahre Fatburner sind. Jedoch solltest du beim Abnehmen nicht ausschließlich auf proteinreiche Kost setzen, da auch diese nur wenige Vitamine und Mineralstoffe liefert. Welche Art von Lebensmitteln sind also die besten Sattmacher? Für uns ist die Antwort klar: eine Kombination aus Ballaststoffen und Proteinen.  Lebensmittel, die diese Nährstoffkombination aufweisen, sind Hülsenfrüchte wie Bohnen, Kichererbsen und Linsen. Du findest im Internet viele Rezepte, welche all diese guten Lebensmittel kombinieren. Effektive Sattmacher sind auch Kartoffeln und Obstsorten wie Äpfel oder Birnen, die jedoch allesamt nahezu kein Eiweiß enthalten. Einer der besten Sattmacher mit viel Eiweiß und wenigen Kalorien ist z.B. Magerquark, der allerdings geschmacklich für viele eher gewöhnungsbedürftig ist. Doch auch hierfür findest du garantiert Rezepte mit wenigen Kalorien, die satt machen und lecker sind. Essen muss nicht immer eine Tortur sein oder fade schmecken, damit du abnimmst!

Gerichte von Löwenanteil sind echte Sattmacher

Unsere gesunden Fertiggerichte sind nicht nur lecker, sondern unterstützen dich unter anderem beim Abnehmen. Deshalb setzen wir bei fast all unseren Gerichte auf die besten Sattmacher. Unser Kichererbsen-Curry und die Linsen à la Provence vereinen die Vorteile von Ballaststoffen mit denen proteinreicher Lebensmittel - deshalb können unsere Gerichte mit Fug und Recht als Sattmacher deklariert werden. Wir sind überzeugt davon, dass sättigende und gleichzeitig gesunde Nahrungsmittel fester Bestandteil deiner Ernährung sein sollten - vor allem dann, wenn du Abnehmen möchtest. Ansonsten riskierst du die anfangs beschriebenen Heißhungerattacken, was besonders beim Abspecken absolut kontraproduktiv ist.