Flexitarismus - Freifahrtschein oder vorteilhafte Ernährungsweise?

Wir leben in einer Zeit, in der es für jeden Lebensstil, jede Vorliebe und beinahe jede Angewohnheit eine Bezeichnung gibt. So bezeichnet Flexitarismus beispielsweise eine Ernährungsweise, die gelegentlichen Fleisch- und Fischkonsum zulässt - sonst aber vegetarisch oder vegan geprägt ist. Innerhalb der letzten Jahre ist Flexitarismus zum regelrechten Hype gewachsen und erfreut sich heute zahlreicher Anhänger. Auch in Deutschland gibt es mehr und mehr Flexitarier, die tierische Produkte bewusst konsumieren, jedoch nicht komplett auf diese verzichten möchten. Klar ist, dass die flexible Ernährungsweise und der damit verbundene moderate Fleischkonsum zahlreiche gesundheitliche Vorteile hat. Doch wie alle Diäten ist auch Flexitarismus nicht komplett unumstritten. Wir haben das Thema für euch beleuchtet.

Ich bin Flexitarier, was darf ich essen?

Bestimmte Ernährungsformen und Diäten sind recht streng und restriktiv. Hier bietet der Flexitarismus eine vergleichsweise entspannte Alternative. So verbietet Flexitarismus keinerlei Lebensmittel komplett. Vielmehr geht es darum, verschiedene Nahrungsmittel bewusst zu konsumieren. Flexitarier ernähren sich überwiegend vegetarisch oder vegan, essen jedoch ab und zu auch tierische Erzeugnisse. Weit verbreitet ist die Angewohnheit, sich unter der Woche komplett vegetarisch oder vegan zu ernähren und am Wochenende bestimmte tierische Produkte einzunehmen. Auch dabei sollte jedoch der bewusste Konsum von Fleisch, Fisch, Eiern oder Milchprodukten im Vordergrund stehen. Flexitarismus bedeutet nicht, unter der Woche zu “verzichten”, nur um sich am Wochenende alle tierischen Gelüste erfüllen zu dürfen.

Flexitarismus

Bewusster Konsum von Tierprodukten geht im Zusammenhang mit Flexitarismus auch mit einem gewissen Qualitätsanspruch einher. So sollte man bei der Auswahl tierischer Erzeugnisse auf Kriterien wie artgerechte Haltung oder die Vermeidung von Antibiotika achten. Bei pflanzlichen Nahrungsmitteln sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass der jeweilige Hersteller keine Chemikalien zum Anbau und Schutz der Gewächse verwendet. Einen ökologischen Mindeststandard gewährleistet das europäische bzw. deutsche Bio Siegel, welches heute auf tausenden von Lebensmitteln zu finden ist. Insgesamt gibt es beim Flexitarismus also eher Empfehlungen und Richtwerte als harte Vorschriften. Diese lockere Handhabung spricht viele Menschen an, die keine Lust auf “verzichten” haben - sich aber dennoch bewusst ernähren möchten. Im Endeffekt ist jeder Flexitarier frei in der genauen Gestaltung seiner oder ihrer Ernährung. Auch diese Entscheidungsfreiheit ist ein Grund, warum sich die flexible Ernährungsform hierzulande immer weiter verbreitet.

Flexitarismus kann die Gesundheit fördern

Es ist kein Geheimnis, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährung zahlreiche gesundheitliche Vorteile haben kann. Durch den regelmäßigen Konsum von Obst, Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten lässt sich nicht nur der eigene Nährstoffbedarf gut decken, sondern auch Krankheiten vorbeugen. Ballaststoffe, ungesättigten Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Stoffwechselerkrankungen und eines Schlaganfalls. Weitere positive gesundheitlichen Folgen einer solchen Ernährung sind ein niedriger Blutdruck und geringe Cholesterinwerte. Besonders Ballaststoffe sorgen darüber hinaus für eine gesunde Darmschleimhaut. Diese Effekt senkt das Risiko einer Krebserkrankung nachweislich.

Flexitarismus

Um diese Vorteile für sich nutzen zu können, solltest du dich als Flexitarier mit pflanzlicher Ernährung und Nährstoffen auseinandersetzen. Es genügt nämlich nicht, lediglich ein paar Tage in der Woche auf tierische Erzeugnisse zu verzichten. Vielmehr geht es darum, deinem Körper durch die vegetarische oder vegane Ernährung alle wichtigen Nährstoffe zu geben, die er benötigt. Eine pflanzliche Wunderwaffe stellen hier Linsen und Kichererbsen dar, die einen hohen Proteingehalt, Kohlenhydrate und wichtige Ballaststoffe beinhalten. Ungesättigte Fettsäuren liefern dir Nüsse oder Avocado. Darüber hinaus sind Gemüsesorten wie Brokkoli oder pflanzliche Erzeugnisse wie Tofu empfehlenswert, da diese deinen Körper mit Calcium und Eisen versorgen. Du siehst, selbst bei einer vergleichsweisen liberalen Ernährungsform wie dem Flexitarismus gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wenn du das tust, profitierst du nachweislich von den oben beschriebenen gesundheitlichen Vorteilen.

Löwenanteil und Flexitarismus

Wenn du unsere gesunden Fertiggerichte anschaust, wirst du deren perfekte Eignung für eine flexitarische Ernährung bemerken. Wir bieten sowohl fleischhaltige, als auch rein pflanzliche Mahlzeiten an. Diese kannst du über die Woche gezielt einnehmen, um das Verhältnis zwischen tierischer und pflanzlicher Ernährung perfekt zu steuern. Wir identifizieren uns stark mit Flexitarismus und glauben daran, dass diese Ernährungsweise einen echten Mehrwert für Gesundheit und Umweltbewusstsein haben kann. Ernährung geht für uns mit Flexibilität und Abwechslung einer. Deshalb bieten wir Fertiggerichte an, bei denen Fleischesser, Vegetarier, Veganer und eben auch Flexitarier fündig werden.

Klar ist auch, dass wir einen hohen Qualitätsanspruch an die Zubereitung und Inhaltsstoffe unserer Fertigmahlzeiten haben. So bestehen alle unsere Gerichte ausschließlich aus hochwertigen Produkten in Bio-Qualität. Wir möchten es Menschen ermöglichen, unsere Produkte ganz einfach in ihre Ernährung zu integrieren. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob sich die Person ausschließlich tierisch, pflanzlich oder eben flexitarisch ernährt. Flexitarismus eröffnet Menschen die gesundheitlichen Vorteile einer pflanzlichen Ernährung, ohne dass sie komplett auf tierische Lebensmittel verzichten müssen. Deshalb hat Flexitarismus unserer Meinung nach eine Daseinsberechtigung in unserer Gesellschaft.